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Das monatliche Einkommen ist für jeden Haushalt sehr wichtig. Von diesem werden die Lebenshaltungskosten, die monatlich anfallen, gedeckt. Da kann es zu großen Schwierigkeiten kommen, wenn dieser Verdienst ausfällt. Natürlich gibt es verschiedenste Gründe, warum das Gehalt nicht mehr fließt, aber zu den häufigsten gehört eine eintretende Arbeitslosigkeit oder eine Berufsunfähigkeit aufgrund von Krankheit oder Unfall. Kommt es zur Arbeitslosigkeit, so erhält der Betroffene Leistungen aus der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Zwar entsprechen diese Zahlungen nicht mehr monatlichen Gehalt, aber die Grundversorgung ist dadurch versichert. Kommt es jedoch zu einem Ausfall der Arbeitskraft aufgrund von Berufsunfähigkeit, so erhält der Betroffene keine gesetzliche Unterstützung. Deshalb ist es sehr wichtig, dieses Risiko selbst abzusichern. Am besten ist dies durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglich.

Auf was sollte bei einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung geachtet werden?

Vor einem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte überlegt werden, wie hoch die Leistungen sein sollen, die im Falle einer Berufsunfähigkeit benötigt werden. Die Leistungen können natürlich nicht unendlich hoch sein, sondern müssen dem aktuellen Gehalt angepasst werden. In der Regel wird eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente zwischen 500 und 1000 Euro abgeschlossen. Diese Leistungen erhält der Kunde, wenn er aufgrund einer vorliegenden Krankheit nicht mehr arbeiten kann. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Versicherungsgesellschaft auf die sogenannte abstrakte Verweisbarkeit verzichtet. Besonders Altverträge haben diese Klausel noch vereinbart, was bedeutet, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit die Versicherungsgesellschaft verlangen kann, dass in einem anderen Beruf gearbeitet werden muss. Vor allem in handwerklichen Berufen ist diese Verweisbarkeit sehr negativ für den Kunden. So kann ein Arbeiter aufgrund einer Krankheit zwar nicht mehr auf der Baustelle arbeiten, ein Bürojob wäre jedoch noch möglich. Damit die Zusatzversicherung aber auch greift, muss darauf geachtet werden, dass auf diese Klausel verzichtet werden.

Arten einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung!

Für den Versicherungsabschluss gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante besteht in Form einer klassischen Risikoversicherung. Hierbei sichert sich der Kunde das Risiko der Berufsunfähigkeit ab und zahlt hierfür einen Monatsbeitrag. Kommt es während der Laufzeit zu keiner Berufsunfähigkeit, so erhält der Kunde auch keine Leistungen. Etwas teuerer in den monatlichen Kosten, dafür aber mit einer Kapitalleistung ausgestattet, ist eine kombinierte Versicherung. Hierbei schließt der Kunde eine Rentenversicherung mit einer zusätzlichen Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ab. Im Fall der Berufsunfähigkeit erhält der Kunde seine Berufsunfähigkeitsrente und die Versicherung wird zusätzlich beitragsfrei gestellt. Zum Ende der Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Kapital zurückgezahlt, egal ob während der Laufzeit bereits Leistungen in Form einer Berufsunfähigkeitsrente, bezogen wurden.

Eine Zusatzversicherung für die Berufsunfähigkeit sollte bereits zu Ausbildungsbeginn abgeschlossen werden, da eine Krankheit oder Unfall jederzeit und plötzlich eintreten kann und somit die Leistungen der Zusatzversicherung unverzichtbar sind.

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