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Das Festgeldkonto

Veröffentlicht: November - 2 - 2011

Entscheidet sich ein Anleger für die Eröffnung eines Festgeldkontos, so hat er, wie der Name schon sagt, eine feste Geldanlage über einen bestimmten Zeitraum, inne. Ein Festgeldkonto ist vor allem in Zeiten von schwankenden Finanzmärkten von großer Beliebtheit, da über die komplette Laufzeit ein Festzinssatz gezahlt wird und das Anlagekonto keinen Wertschwankungen unterliegt. Die Eröffnung ist bei vielen Banken und Sparkassen durch Angabe der persönlichen Daten einfach und schnell zu erledigen.

Auf die richtige Laufzeit kommt es an!
Festgeldkonten werden den Kunden mit unterschiedlichen Laufzeiten angeboten. Dabei kann sich der Kunde meist zwischen drei Monaten und bis zu sieben Jahren entscheiden. Während der Laufzeit sind die Gelder fest angelegt und eine vorzeitige Auflösung ist nicht möglich. Manche Banken bieten ihren Kunden in Ausnahmefällen die Möglichkeit an, die Gelder vorzeitig zu verfügen. Zu diesen Ausnahmebedingungen zählen unter anderem eine längerfristige Arbeitslosigkeit, eine Heirat oder der Todesfall. Jedoch sollte sich der Anleger für die Laufzeit entscheiden, während er die Anlagesumme nicht benötigt. Je länger die Laufzeit, und somit die Bindung an die Bank ist, desto höher sind die Zinszahlungen.

Zinseszinseffekt bei Geldanlage ausnutzen.
Wer sind für eine Anlagedauer von über einem Jahr entscheidet, der sollte die Zinsen auf das Festgeldkonto auszahlen lassen. Somit nutzt man die Möglichkeit des Zinseszinseffektes, da die Zinsen wieder mit angelegt und somit das Kapital erhöht wird. Da während der kompletten Laufzeit ein Festzinssatz besteht, kann dieser höher sein als das aktuelle Zinsniveau und somit eine rentable und sichere Geldanlage bedeuten. Für die Zinszahlungen muss bei der Bank ein Freistellungsauftrag eingereicht werden, damit eine Befreiung der Kapitalertragssteuer besteht.

Verlängern oder Auflösen zum Ende der Laufzeit sollte bedacht werden.
Besonders bei kurzfristigen Festgeldkonten bieten viele Banken die Prolongation der Anlage an. Dies bedeutet, dass die Anlagesumme um dieselbe Laufzeit verlängert wird und es zu keiner Auszahlung kommt. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein niedriges Zinsniveau herrscht und die Anlage zu den ursprünglich vereinbarten Bedingungen verlängert werden kann. Die Entscheidung zur Auflösung oder zur Verlängerung kann meist wenige Tage vor Vertragsablauf der Bank angezeigt werden.

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